Bis dato

 
Heidelberg

1985 im schönen Heidelberg geboren, dort aufgewachsen, die Schule beendet und dann in die Wahlheimat Hamburg für den Zivildienst und das Studium gezogen.

In meinem 13. Lebensjahr hat mich HipHop gepackt, nicht mehr losgelassen und seitdem auf meinem Werdegang immer eine wesentliche Rolle gespielt. Anfangs noch als MC und Writer unterwegs gewesen, später ausschließlich als MC. Wie es in jungen Jahren oft so ist, ergab schnell und unkompliziert eins das andere und ich lernte meinen damaligen DJ onas kennen. Mit diesem nahm ich 2000 das erste Tape auf, auf dem erste euphorische Rapversuche zu hören waren und das im freundschaftlichen Umfeld verteilt wurde.

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Ein Jahr später wurde „Mahlwerk“ geboren, ein Zusammenschluss von fünf Jungs, die extrem Bock hatten, zusammen Tracks aufzunehmen, sich cool zu fühlen und was zu reißen: DJ onas, Sir Camelot, Plagiat, MC Frosch und ich. Wir hatten ein Jahr eine extrem gute Zeit, bis verschiedene Interessen die Crew schließlich auflösten. Nach der Mahlwerkzeit stand die eigene Musik für mich wieder im Vordergrund. Doch ging es natürlich weiter mit HipHop-Lifestyle im freundschaftlichen Kreise: Neben Graffiti gab es erinnerungswürdige Sessions in Camelot’s Castle am Neckar zusammen mit meinem Seit-Kindertagen-Freund Nandu, Sir Camlelot und MC Plagiat.

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Mit den sich rasant verbessernden Beats Camelots und durch die gute Freundschaft mit ihm, hatte ich 2002 in Camelot einen Beatproduzenten gefunden, der mich bis heute mit erstklassigen Beats und Cuts versorgt. Seine Beats sind es auch, die heute auf meinem ersten, im August 2009, erschienen Album „All das und mehr“ zu hören sind. Die Beats und Texte stammen aus den Jahren 2002 bis 2009, wobei es erst im Sommer 2008 mit der tatsächlichen Planung und Umsetzung des Albums losging. Es entstanden noch neue Tracks, es wurde viel gemischt, Demos wurden verteilt. Nachdem dann auch Martin Stieber von den Stieber Twins eine Demoversion gehört hatte und sich daraufhin meiner annahm, um das fertige Album zu mastern, steht dieses nach einer intensiven Abschlussphase nun in den Läden und ein langjähriger Traum wird endlich wahr.

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„All das und mehr“ ist ein Album geworden, das – wie es die Resonanz entsprechender Hörer zeigt – nicht zwangsläufig nur die Szene anspricht. Man darf es wohl zu jenen Alben zählen, die mit viel Herzblut produziert worden sind und die man sich am besten in Ruhe zu Hause anhört…aber macht wie ihr denkt! Eine Hörprobe findet ihr unter Musik!

Peace JO!SEF (2009)

…still busy in 2014!

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